Die neue AMLR: Ist Ihre Kanzlei vorbereitet?
Ab dem 10. Juli 2027 gilt die Anti-Money Laundering Regulation (AMLR) unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland. Während die Mitgliedstaaten bislang eigene Umsetzungen vornehmen konnten, gilt künftig ein einheitlicher europäischer Rahmen.
Für juristische und finanzielle Institutionen bedeutet dies, dass Richtlinien, Prozesse und das Risikomanagement grundlegend überprüft werden müssen. Kanzleien, die abwarten, riskieren kostspielige Last-Minute-Implementierungen. Wer jetzt beginnt, schafft Klarheit und Kontrolle bis 2027.
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Die Gesetzesänderung erfordert Anpassungen Ihrer Kanzlei- und Risikorichtlinien. Handeln Sie rechtzeitig und lassen Sie Ihre Geldwäschepräventionsrichtlinien anpassen. So können Sie im Juli 2027 sofort korrekt und sorgenfrei starten.
Was sind AMLR und AMLA?
Die AMLR und die AMLA kommen. Doch was bedeuten diese Begriffe konkret und was bedeutet der neue europäische Ansatz für Ihre Kanzlei? In diesem Artikel erfahren Sie, welche Auswirkungen sie auf die Compliance in Ihrer Kanzlei haben.
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Häufig gestellte Fragen zur AMLR
Was ändert sich mit der AMLR im Vergleich zur AMLD und zum GwG?
Die AMLR (Anti-Money Laundering Regulation) ist die neue europäische Verordnung, die die bestehenden Geldwäscherichtlinien weitgehend ersetzt. Damit schlägt die EU eine klare neue Richtung ein: Statt einzelner Richtlinien (wie AMLD5 oder AMLD6) gilt künftig ein einheitliches Regelwerk, das unmittelbar in allen Mitgliedstaaten Anwendung findet. Der nationale Auslegungsspielraum wird dadurch erheblich eingeschränkt.
Obwohl das GwG in vielen Punkten bereits mit den europäischen Anforderungen im Einklang steht, bringt die AMLR dennoch eine Reihe wesentlicher Änderungen für deutsche Kanzleien mit sich. Die Details sind komplex und erfordern Anpassungen in Prozessen, Richtlinien und Risikobewertungen. Die wichtigsten Änderungen finden Sie in unserem Artikel zur AMLR und AMLA.
Wann tritt die AMLR in Kraft?
Was geschieht mit dem GwG, wenn die AMLR anwendbar wird?
Die AMLR ersetzt einen Großteil der materiellen Verpflichtungen des GwG. Da die Verordnung unmittelbar gilt, muss Deutschland diese Vorschriften nicht mehr in nationales Recht umsetzen.
Nationale Gesetzgebung bleibt jedoch erforderlich für Themen, die nicht vollständig durch die AMLR geregelt werden, etwa die Ausgestaltung der nationalen Aufsicht, die Benennung zuständiger Behörden sowie die Durchsetzung. In der Praxis entsteht somit ein angepasstes nationales Rahmenwerk neben den unmittelbar geltenden europäischen Vorschriften.
Für wen gilt die AMLR?
Die AMLR gilt für alle „verpflichteten Unternehmen“ innerhalb der EU. Dazu zählen unter anderem:
- Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
- Rechtsanwälte
- Steuerberater
- Investmentgesellschaften
- Notare
- Trustgesellschaften
- Immobilienmakler
Werden die Sanktionen unter der AMLR strenger?
Die AMLR enthält verbindliche Mindestanforderungen für Sanktionen und Durchsetzung. Die Mitgliedstaaten haben weniger Spielraum für Abweichungen. Dies kann zu höheren Geldbußen und einer einheitlicheren Durchsetzung innerhalb der EU führen.
Zudem spielt die Gründung der Anti-Money Laundering Authority (AMLA) eine zentrale Rolle. Diese europäische Aufsichtsbehörde erhält direkte und indirekte Aufsichtsbefugnisse und wird zu einer stärker harmonisierten und intensiveren Durchsetzung beitragen.
Welche Schritte sollte ich unternehmen, um den Übergang zur AMLR reibungslos zu gestalten?
Ein strukturierter Ansatz umfasst drei Phasen.
1. Vorbereitungsphase
Schritt 1: Informieren Sie sich über die Gesetzgebung und die Änderungen.
Schritt 2: Verfolgen Sie die Entwicklungen kontinuierlich.
Schritt 3: Analysieren Sie, wo Ihre aktuellen Verfahren von den neuen AMLR-Anforderungen abweichen. Identifizieren Sie Lücken – insbesondere in Prozessen sowie Kanzlei- und Risikorichtlinien.
Schritt 4: Definieren Sie Maßnahmen und Prioritäten für Anpassungen. Legen Sie Fristen für die Übergangsphase fest, um rechtzeitig auf die neue Gesetzgebung umzustellen.
2. Übergangsphase
Schritt 5: Informieren Sie Ihre Kanzlei über die Änderungen und setzen Sie das Thema frühzeitig auf die Agenda.
Schritt 6: Schulen Sie Ihr Team. Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeitenden über die neuen Verpflichtungen informiert sind und wissen, wie sie diese anwenden müssen. Bieten Sie Schulungen für alle relevanten Funktionen an – von Partnern bis zu Compliance Officers.
Schritt 7: Setzen Sie die in Schritt 4 definierten Maßnahmen fristgerecht um.
3. Ab dem offiziellen Inkrafttreten der AMLR
Schritt 8: Überprüfen Sie, ob alle Mitarbeitenden die neue Gesetzgebung korrekt anwenden – beispielsweise durch ein (externes) Audit oder eine Qualitätskontrolle.
Wie stelle ich sicher, dass mein Team bereit für die AMLR ist?
Organisieren oder besuchen Sie zunächst eine Schulung zu den AMLR-Anforderungen. Doch damit ist es nicht getan. Vorbereitung geht über eine einmalige Schulung hinaus. Stellen Sie sicher, dass alle verstehen, dass Ihre Kanzlei ab dem 10. Juli 2027 auf neue Richtlinien und Arbeitsweisen umstellt – und was diese konkret bedeuten. Mitarbeitende müssen:
- verstehen, was sich inhaltlich ändert;
- wissen, welche neuen Verpflichtungen gelten;
- ihre Rolle im angepassten Prozess kennen;
- korrekt und konsistent dokumentieren.
Dies erfordert klare Verfahren, praxisnahe Unterstützung und ein System, das die Einhaltung strukturell gewährleistet. Nur so ist Ihre Kanzlei ab dem 10. Juli 2027 tatsächlich AMLR-konform.
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